Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1915-1919
Entstehung
Einzelbild herunterladen
120
für das Rechnungsjahr 1916 wird in Einnahme
auf
738.105,42 M.
in Ausgabe
721.232,17 M.
eine Mehreinnahme von
016.873,25 M.
festgesetzt und dem Rechner Entlastung erteilt.

Anschluss hiervon beschließt die Versammlung auf Bericht des Herrn Eisel, entgegen ihres Beschlusses vom 18. September d. J. einstimmig die Beschaffung eines sprungfähigen Ziegenbocks auf Kosten der Stadt und beauftragt Herrn Eisel mit dem Ankauf und der Aufsicht.
 
VI. Geheime Sitzung
Dieselbe wird einstimmig genehmigt. Das Protokoll der letzten Sitzung wird fertig verlesen, genehmigt und unterschriftlich vollzogen.
Hierauf bringt der Herr Vorsitzende ein an ihn gerichtetes Gesuch des Gymnasiallehrers a.D. Christe um nachträgliche Erhöhung der bisher bezogenen Teuerungszulagen von 30% auf 50% zur Kenntnis. Das Gesuch wird auch wie in der Sitzung vom 18. vor. Monats mit allen gegen 3 Stimmen abgelehnt.
Hierauf berichtet Herr Bürgermeister Reis in Fortsetzung der bezüglich Pos. I. der heutigen Sitzung vertagten Verhandlung, daß sich zu der vakanten Assistentenstelle auch der Bürogehilfe Josef Burg von hier gemeldet hat, welcher aber nur den Anstellungsschein für Unterbeamte besitzt. Burg ist z.Zt. bei dem Bürgermeisteramt mit kriegswirtschaftlichen Arbeiten wie Getreide, Kartoffelversorgung p.p. beschäftigt und soll im Verdacht stehen, 120 [?] beiseite geschafft zu haben. Seine Anstellung als Assistent ist aber