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IV. Teuerungszulagen für Pensionäre
Der Magistrat und die Finanz-Kommission haben die Teuerungszulagen für Pensionäre ab 1. April 1918 von 30 auf 50% erhöht.
Es erhalten hierauf:
bisher
jetzt
1.Bürgermeister a.D. Sauerborn
259,20 M.
432,00 M.
2. Stadtrechner Philippi Wwe.
198,00 M.
330,00 M.
3. Gymnas. Lehrer a.D. Christe
306,00 M.
510,00 M.
4. Stadtkassengehilfe Eve
460,00 M.
600,00 M.
5. Lehrerin a.D. Kunst, Wiesbaden
090,00 M.
150,00 M.
Die Versammlung erklärt hierzu ihr Einverständnis mit Ausnahme des unter 3. Genannten Lehrers am Gymn. a.D. Christe, welcher voll arbeitsfähig und im Sinne des Gesetzes als Pensionär nicht anzusehen sei.
Herr Fries beantragt für Christe auch die bisherigen 30% zu streichen, doch soll es Christe anheimgestellt werden, den Nachweis seines Anspruchs auf Teuerungszulage zunächst selbst zu führen.
Dem Flurhüter Weirauch werden 20 M. monatl. Teuerungszulage bewilligt.
V. Beschlußfassung über die diesjährigen Stadtverordneten Wahlen
Die Versammlung beschließt aufgrund der Verordnung vom 4.11.18 die Vorwahlen der Wahlen um ein weiteres Jahr zu verschieben.
VI. Umgestaltung der Selekta
Herr Bürgermeister Reis gibt der Versammlung Kenntnis von der Antwort des Herrn Ministers durch den Herrn Regierungspräsidenten auf das Gesuch betreffend Übernahme der hiesigen höheren

