Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1915-1919
Entstehung
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für 1917 schließt in ordentlichen und außerordentlichen Einnahmen und Ausgaben mit je 547.500 Mk ab.
Zur Deckung des Fehlbedarfs werden 150% der Gemeindeeinkommensteuer, 120% der Betriebssteuer und 180% der Grund-, Gebäude- und Gewerbesteuer in Vorschlag gebracht.
Fingierte Einkommenssteuersätze bis zu 1,20 M einschließlich bleiben gemeindesteuerfrei. Herr Bürgermeister Reis gibt der Versammlung Kenntnis von den Summen der einzelnen Titel, sowie von den hauptsächlichen Erhöhungen des Rechnungsvoranschlags.

Anschließend hieran wird auf Antrag des Herrn Eisel das Diensteinkommen des Bautechnikers Adam Löwenguth, welcher zur Zeit vollbeschäftigt ist, ab 1. Januar 1917 von 1500 M auf 1800 M unter einstimmige Einverständnis erhöht, ebenso auf Antrag des Herrn Philippi der Preis für Motorenstrom ab 1.d. Mon. in Anbetracht der zu zahlenden höheren Löhne, sowie der höheren Kostenpreise um 5 Pfge. höher von 20 auf 25 Pfge. einstimmig festgesetzt. Herr Bürgermeister Reis gibt ferner Kenntnis von der bisher gezahlten städtischen Kriegsunterstützung, sowie der gezeichneten Kriegsanleihen. Ein Antrag des Herrn Eisel die Müllabfuhr ersparnishalber während der Kriegszeit einzustellen wird abgelehnt. Hierauf wird der Rechnungsvoranschlag wie aufgestellt einstimmig genehmigt, ebenso die Erhebung der in Vorschlag gebrachten Steuersätze.

II. Beitrag zur Nationalstiftung
Herr Bürgermeister Reis stellt den Antrag auf Bewilligung eines Beitrags zur Nationalstiftung für die Hinterbliebenen der im Krieg Gefallenen