Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1915-1919
Entstehung
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worden sei und es schwerfallen dürfte, Herrn Dr. Froning zurückzubekommen.
Auf Antrag des Herrn Sack beschließt die Versammlung den Magistrat zu beauftragen, namens der Stadtverordneten des Bataillons um die Erteilung der Genehmigung zu bitten, daß Herr Dr. Fiedler auch Privatpraxis betreiben darf.

Hierauf gelangt folgende Tagesordnung zur Erledigung:

I. Voranschlag für 1916
Der vom Magistrat aufgestellte und in Gemeinschaft der Finanz-Kommission durchberatene Rechnungsvoranschlag für 1916 schließt in ordentlichen und außerordentlichen Einnahmen und Ausgaben mit je 350.600 M. ab. Zur Deckung des Fehlbedarfs werden die Erhebung von 150 % der Einkommens- und Gemeindeeinkommenssteuer, 180% der Grund-, Gebäude- und Gewerbesteuer und 120 % der Betriebssteuer in Vorschlag gebracht. Fingierte Einkommenssteuersätze bis zu 1,20 M. bleiben gemeindesteuerfrei.
Herr Bürgermeister Sauerborn bringt die hauptsächlichsten Änderungen in dem neuen Voranschlag zur Kenntnis und gibt Aufschluss über die Gründe, welche zur Erhöhung der Einkommenssteuer von 120 auf 150 %, bzw. zur Belassung der seitherigen 180 % bei den Realsteuern maßgebend gewesen sind.
Nach kurzer Aussprache genehmigt die Versammlung einstimmig den Rechnungsvoranschlag in der aufgestellten Höhe, sowie die Erhebung der in Vorschlag gebrachten Steuersätze.