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II. Verkauf eines Geländestreifens an Heinrich Schmidt, hier
Gastwirt Heinrich Schmidt hier beabsichtigt einen Saal-Neubau zu errichten und benötigt hierzu einen Geländestreifen von zirka 2 Ruten des früher justizfiskalischen, jetzt städtischen Gebäudes. Er beantragt käufliche Erwerbung. Der Magistrat ist in Anbetracht, dass hierdurch sowohl für die Stadtgemeinde als auch für Schmidt eine bessere Zusammenlegung der Grundstücke zu erzielen ist, auch ein bedeutend besseres Gesamtbild geschaffen wird, mit der käuflichen Abtretung dieser Fläche und zwar die Rute zu 100 Mark an Heinr. Schmidt einverstanden.
Herr Bürgermeister Sauerborn gibt Kenntnis von den Vorgängen.
Herr Weyand spricht entschieden gegen die Abtretung des Geländes an Schmidt. Dieser habe dasselbe nicht notwendig, eventuell aber sei er selbst Interessent.
Herr Gaul beantragt Überweisung an eine Kommission zur Prüfung und späteren Beschlußfassung. Der Antrag des Herrn Gaul wird hierauf mit 10 gegen 4 Stimmen abgelehnt, derjenige des Magistrats mit allen gegen 3 Stimmen angenommen.
Herr Bürgermeister Sauerborn gibt Kenntnis von den Vorgängen.
Herr Weyand spricht entschieden gegen die Abtretung des Geländes an Schmidt. Dieser habe dasselbe nicht notwendig, eventuell aber sei er selbst Interessent.
Herr Gaul beantragt Überweisung an eine Kommission zur Prüfung und späteren Beschlußfassung. Der Antrag des Herrn Gaul wird hierauf mit 10 gegen 4 Stimmen abgelehnt, derjenige des Magistrats mit allen gegen 3 Stimmen angenommen.

