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abzusetzen und dem Verkäufer anheimzugeben, seine Forderung zu reduzieren. Herr Sauerborn ist derselben Ansicht.
Bei der hierauf vorgenommenen Abstimmung wird der Antrag des Herrn Bahl einstimmig angenommen.
III. Mitteilungen
Herr Bürgermeister Sauerborn, teilt mit, daß der Metzgermeister Josef Kalb hier für die Schafweide in der ganzen Gemarkung ein Gebot von 550 M. pro Jahr eingelegt habe. Bisher ist nur die eine Hälfte, (die sogenannte Hollerer Seite) für 300 Mark pro Jahr auf Kündigung verpachtet. Herr Sack teilt mit, daß p. Kalb nur 1 Schafherde für die ganze Gemarkung, wie der Pächter der Hollerer Seite bisher für diese gehalten, höchstens einige Stück mehr, auftreiben wolle und auch die Landwirte hiermit zufrieden seien. Da die Angelegenheit nicht auf der Tagesordnung steht, stellt p. Sack Dringlichkeitsantrag. Bei der sich entspinnenden Debatte, an welcher sich noch die Herren Bahl, Buse, G. Sauerborn, Weyand und Schöffe Schneider beteiligen, dringt die Ansicht durch, daß wenn einmal die Schafweide verpachtet werden soll, dann nur die ganze Gemarkung und zwar an einen Pächter. Der Magistrat soll zuerst hierüber Beschluß fassen und später wieder
Bei der hierauf vorgenommenen Abstimmung wird der Antrag des Herrn Bahl einstimmig angenommen.
III. Mitteilungen
Herr Bürgermeister Sauerborn, teilt mit, daß der Metzgermeister Josef Kalb hier für die Schafweide in der ganzen Gemarkung ein Gebot von 550 M. pro Jahr eingelegt habe. Bisher ist nur die eine Hälfte, (die sogenannte Hollerer Seite) für 300 Mark pro Jahr auf Kündigung verpachtet. Herr Sack teilt mit, daß p. Kalb nur 1 Schafherde für die ganze Gemarkung, wie der Pächter der Hollerer Seite bisher für diese gehalten, höchstens einige Stück mehr, auftreiben wolle und auch die Landwirte hiermit zufrieden seien. Da die Angelegenheit nicht auf der Tagesordnung steht, stellt p. Sack Dringlichkeitsantrag. Bei der sich entspinnenden Debatte, an welcher sich noch die Herren Bahl, Buse, G. Sauerborn, Weyand und Schöffe Schneider beteiligen, dringt die Ansicht durch, daß wenn einmal die Schafweide verpachtet werden soll, dann nur die ganze Gemarkung und zwar an einen Pächter. Der Magistrat soll zuerst hierüber Beschluß fassen und später wieder

