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Verhandelt Montabaur, am 15. Februar 1905
Anwesend sind vom Magistrat Herr Bürgermeister Sauerborn, sowie die sämtlichen Stadtverordneten mit Ausnahme der Herren
Dr. Spies, Bahl, Sauerborn u. Löb, von welchen der Letztgenannte ohne Entschuldigung fehlt und Protokollführer Blaum. Den Vorsitz führt der Stadtverordneten-Vorsteher Herr Leuthner.
Das nach Eröffnung der Sitzung zunächst verlesene Protokoll der letzten Sitzung wird nicht beanstandet und vorschriftsmäßig vollzogen. Hierauf wird in die Tagesordnung eingetreten wie folgt:
I. Melioration der Gelbachwiesen
Herr Bürgermeister Sauerborn bringt das Schreiben des Herrn Vorsitzenden des Kreisausschusses zur Kenntnis der Versammlung, nach welchem für Herrichtung der Melioration der Gelbachwiesen in der Gemarkung Montabaur durch Anlage der notwendigen Be- und Entwässerungsgräben ein Betrag von insgesammt 2.700 M. vorgesehen sei, an welchem 66 Besitzer mit zus. 23 ha 73 a Wiesenbesitz beteiligt sind. Aus dem West-Fonds sind 33 1/3 % der Kosten als Zuschuß bewilligt worden, so daß nur noch 1.800 M. zu decken bleiben, welche sich mit je 66,66 M. auf jeden Hektar Besitz verteilen. Mit größerem Wiesenbesitz sind beteiligt die Kgl. Domäne mit 1 ha 15 a, Hermann in
Dr. Spies, Bahl, Sauerborn u. Löb, von welchen der Letztgenannte ohne Entschuldigung fehlt und Protokollführer Blaum. Den Vorsitz führt der Stadtverordneten-Vorsteher Herr Leuthner.
Das nach Eröffnung der Sitzung zunächst verlesene Protokoll der letzten Sitzung wird nicht beanstandet und vorschriftsmäßig vollzogen. Hierauf wird in die Tagesordnung eingetreten wie folgt:
I. Melioration der Gelbachwiesen
Herr Bürgermeister Sauerborn bringt das Schreiben des Herrn Vorsitzenden des Kreisausschusses zur Kenntnis der Versammlung, nach welchem für Herrichtung der Melioration der Gelbachwiesen in der Gemarkung Montabaur durch Anlage der notwendigen Be- und Entwässerungsgräben ein Betrag von insgesammt 2.700 M. vorgesehen sei, an welchem 66 Besitzer mit zus. 23 ha 73 a Wiesenbesitz beteiligt sind. Aus dem West-Fonds sind 33 1/3 % der Kosten als Zuschuß bewilligt worden, so daß nur noch 1.800 M. zu decken bleiben, welche sich mit je 66,66 M. auf jeden Hektar Besitz verteilen. Mit größerem Wiesenbesitz sind beteiligt die Kgl. Domäne mit 1 ha 15 a, Hermann in

