481
V. Vortrag des Herrn Oberförster Buse über die Rentabilität
des Montabaurer Stadtwaldes.
Die Versammlung folgte mit Interesse dem sehr
interessanten Vortrag, aus welchem Nachstehendes
besonders hervorzuheben ist:
Der Stadtwald ist 697 ha groß, von welchen
490 ha mit Buchen u. Eichen, 150 ha mit Fichten und
30 ha mit Weichholz bepflanzt sind. Für den Wald
kann II bis III Bonität angenommen werden.
In den Jahren von 1880 bis einschl. 1899 sind 77.500 fm
Holz zur Fällung gelangt, wozu noch ca 4.000 fm an
Leseholz, Schmuckreisig p.p. gerechnet werden dürften.
Der jährliche Ertrag von Holz berechnet sich hiernach
auf ca 5,8 fm. pro Jahr u. Hectar.
In der gleichen Zeit beträgt die Bruttoeinnahme
741.500 M. bzw. zuzüglich des Wertes für Leseholz,
Schmuckreisig p.p. 750.000 M. Diesen Einnahmen
stehen 194.000 M. Ausgaben für Holzwerbungskosten
Kulturkosten, Verwaltung p.p. gegenüber, so
daß eine reine Einnahme von 556.000 M. ver-
bleibt.
Es ergibt sich hiernach ein Ertrag von rund
40 M. pro Jahr u. Hectar.
Der Herr Vorsitzende spricht Namens der Versamm-
lung dem Herrn Oberförster für die sehr interessanten
eingehenden Ausführungen den besten Dank aus.
des Montabaurer Stadtwaldes.
Die Versammlung folgte mit Interesse dem sehr
interessanten Vortrag, aus welchem Nachstehendes
besonders hervorzuheben ist:
Der Stadtwald ist 697 ha groß, von welchen
490 ha mit Buchen u. Eichen, 150 ha mit Fichten und
30 ha mit Weichholz bepflanzt sind. Für den Wald
kann II bis III Bonität angenommen werden.
In den Jahren von 1880 bis einschl. 1899 sind 77.500 fm
Holz zur Fällung gelangt, wozu noch ca 4.000 fm an
Leseholz, Schmuckreisig p.p. gerechnet werden dürften.
Der jährliche Ertrag von Holz berechnet sich hiernach
auf ca 5,8 fm. pro Jahr u. Hectar.
In der gleichen Zeit beträgt die Bruttoeinnahme
741.500 M. bzw. zuzüglich des Wertes für Leseholz,
Schmuckreisig p.p. 750.000 M. Diesen Einnahmen
stehen 194.000 M. Ausgaben für Holzwerbungskosten
Kulturkosten, Verwaltung p.p. gegenüber, so
daß eine reine Einnahme von 556.000 M. ver-
bleibt.
Es ergibt sich hiernach ein Ertrag von rund
40 M. pro Jahr u. Hectar.
Der Herr Vorsitzende spricht Namens der Versamm-
lung dem Herrn Oberförster für die sehr interessanten
eingehenden Ausführungen den besten Dank aus.

