Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1893-1904
Entstehung
Einzelbild herunterladen
426
gibt zunächst der Versammlung Kenntnis von den
Einnahmen und Ausgaben des Wasserwerks, sodann
berichtet Herr Seminarlehrer a. D. Briel über die
vorgenommene Prüfung der Bücher des Wasserwerks,
welche sehr sorgfältig geführt u. die Beläge gehörig
geordnet seien.
Zum Zeichen des Dankes für Herrn Dr. Spies für seine
uneigennützige, mit Zeitversäumnis verbundene
Mühewaltung erhebt sich die Versammlung auf Ansuchen
des Herrn Briel von ihren Sitzen.
Herr Briel beantragt schließlich noch den Reserve-
fonds des Wasserwerks, welcher z. Zt. ca 2.600 M. be-
trägt, um mindestens 500 M. zu erhöhen, womit
die Versammlung sich einstimmig einverstanden erklärt.

III. Verkauf von städtischem Eigentum an Herrn
Gerichtssekretär Demme

Das von p. Demme erworbene, an der Coblenzer
Chaussée belegene Besitztum der Witwe Joseph
Löwenguth hier ist nach den vorliegenden Vermes-
sungsprotokollen um 1 Rute 68 auf städtisches
Eigentum überbaut.
Herr Demme will diese Fläche käuflich erwerben,
vorbehaltlich seiner Regreßansprüche an die Witwe
Löwenguth.
Der Magistrat hat sich mit der Abtretung einver-
standen erklärt und den Kaufpreis auf 100 M.
(Hundert Mark) für die Rute festgesetzt.
Herr Seminarlehrer Briel hält diesen Preis in