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soweit die Anleihescheine noch nicht ausgelost sind, - Restbetrag
ca. 200.000 M. - soll zum 1 Oktober 1896 allen denjenigen
Inhabern gekündigt werden, welche in die vom 1. Juli 1896
ab wirksame Herabsetzung des Zinsfußes von 4 auf 3 ,5 %
nicht einwilligen und die Anleihescheine nicht bis
längstens 1. Juli 1896 zur Abstempelung einreichen.
Herr Seminarlehrer Briel macht darauf aufmerksam,
daß zunächst zur Umwandlung der Anleihe die aller-
höchste Genehmigung erforderlich sei und erst nach
Einlaufen derselben 6 Monate gekündigt werden.
könne.
Die Versammlung erklärt sich mit der Umwand-
lung der städt. Anleihe von 4 % auf 3,5% ein-
stimmig einverstanden und beauftragt den
Magistrat, behufs Einholung der Allerhöchsten
Genehmigung zunächst das Weitere eingehend zu
veranlassen.
Nachdem hiermit die Tagesordnung erledigt war, ver-
liest der Vorsitzende Herr Gerharz ein Schreiben des Herrn
Gymmasial-Direktors Dr. Werneke, in welchem derselbe
um Bewilligung einer Spende für die Arbeiter am
Neubau des Gymnasiums ersucht.
Da das Dachwerk des Anbaues dem Vernehmen
nach bereits am Freitag den 15 d. M. aufgestellt
sein soll, erkennt die Versammlung die Dring-
lichkeit des Gesuches an und bewilligt für die
betr. Arbeiter zur Abhaltung eines Richtfestes
25 Mark.
Hierauf machte Herr Seminarlehrer Briel auf den
einer Umänderung dringend notwendigen Zustand
ca. 200.000 M. - soll zum 1 Oktober 1896 allen denjenigen
Inhabern gekündigt werden, welche in die vom 1. Juli 1896
ab wirksame Herabsetzung des Zinsfußes von 4 auf 3 ,5 %
nicht einwilligen und die Anleihescheine nicht bis
längstens 1. Juli 1896 zur Abstempelung einreichen.
Herr Seminarlehrer Briel macht darauf aufmerksam,
daß zunächst zur Umwandlung der Anleihe die aller-
höchste Genehmigung erforderlich sei und erst nach
Einlaufen derselben 6 Monate gekündigt werden.
könne.
Die Versammlung erklärt sich mit der Umwand-
lung der städt. Anleihe von 4 % auf 3,5% ein-
stimmig einverstanden und beauftragt den
Magistrat, behufs Einholung der Allerhöchsten
Genehmigung zunächst das Weitere eingehend zu
veranlassen.
Nachdem hiermit die Tagesordnung erledigt war, ver-
liest der Vorsitzende Herr Gerharz ein Schreiben des Herrn
Gymmasial-Direktors Dr. Werneke, in welchem derselbe
um Bewilligung einer Spende für die Arbeiter am
Neubau des Gymnasiums ersucht.
Da das Dachwerk des Anbaues dem Vernehmen
nach bereits am Freitag den 15 d. M. aufgestellt
sein soll, erkennt die Versammlung die Dring-
lichkeit des Gesuches an und bewilligt für die
betr. Arbeiter zur Abhaltung eines Richtfestes
25 Mark.
Hierauf machte Herr Seminarlehrer Briel auf den
einer Umänderung dringend notwendigen Zustand

