222
Herr Seminarlehrer Briel erklärt, daß Sparen wohl notwen-
dig sei, aber hier ginge es wohl doch nicht, da dieses uns
hier sonst sehr für übelgenommen und wir schon nicht
für patriotisch gehalten werden. Auf einige Mark dürfe
man es nicht ankommen lassen.
Herr Weyand ist der Ansicht, daß die Stadtgemeinde zur
Bewilligung einer Ehrenspende verpflichtet sei, da
sie den Kriegern aus 1870/71 noch etwas schulde.
„Bei der hierauf erfolgten Abstimmung wird der
Antrag des Magistrats einstimmig angenommen.“
2. Veranstaltung eines Kinderfestes zur Erinnerung
an den glorreichen Feldzug 1870/71 und Bewilligung
eines Kredits für kleine Geschenke an die Schulkinder.
2. Der Magistrat hat die Abhaltung eines Kinder-
festes beantragt, bei welcher Gelegenheit den Kin-
dern je einen Bretzel im Werte von 10 Pf., sowie
kleinere Geschenke, welche bei Preisspielen wie
Sacklaufen, Klettern p. p. erworben werden
müssen, verabfolgt werden sollen.
Herr Hisgen nimmt die Zahl der hiesigen Schul-
kinder mit 600 an und stellt den Antrag dem
Magistrat behufs Veranstaltung des Kinderfestes
ein Pauschquantum von 75 M. zur Verfügung
zu stellen.
Die Versammlung erklärte sich hiermit einstimmig
einverstanden.
Nachdem die Tagesordnung hiermit ihre Erledigung
gefunden, ersucht der Vorsitzende Herr Gerharz
noch den Magistrat um Regelung der Marktmeister-
Frage, sowie um Vorlage einer abgeänderten
Marktordnung, bis zur nächsten Sitzung.
dig sei, aber hier ginge es wohl doch nicht, da dieses uns
hier sonst sehr für übelgenommen und wir schon nicht
für patriotisch gehalten werden. Auf einige Mark dürfe
man es nicht ankommen lassen.
Herr Weyand ist der Ansicht, daß die Stadtgemeinde zur
Bewilligung einer Ehrenspende verpflichtet sei, da
sie den Kriegern aus 1870/71 noch etwas schulde.
„Bei der hierauf erfolgten Abstimmung wird der
Antrag des Magistrats einstimmig angenommen.“
2. Veranstaltung eines Kinderfestes zur Erinnerung
an den glorreichen Feldzug 1870/71 und Bewilligung
eines Kredits für kleine Geschenke an die Schulkinder.
2. Der Magistrat hat die Abhaltung eines Kinder-
festes beantragt, bei welcher Gelegenheit den Kin-
dern je einen Bretzel im Werte von 10 Pf., sowie
kleinere Geschenke, welche bei Preisspielen wie
Sacklaufen, Klettern p. p. erworben werden
müssen, verabfolgt werden sollen.
Herr Hisgen nimmt die Zahl der hiesigen Schul-
kinder mit 600 an und stellt den Antrag dem
Magistrat behufs Veranstaltung des Kinderfestes
ein Pauschquantum von 75 M. zur Verfügung
zu stellen.
Die Versammlung erklärte sich hiermit einstimmig
einverstanden.
Nachdem die Tagesordnung hiermit ihre Erledigung
gefunden, ersucht der Vorsitzende Herr Gerharz
noch den Magistrat um Regelung der Marktmeister-
Frage, sowie um Vorlage einer abgeänderten
Marktordnung, bis zur nächsten Sitzung.

