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Verhandelt Montabaur, den 31 Juli 1895.
Anwesend sind vom Magistrat die Herren Magis-
tratsschöffen Hübinger, Brühl und Müller, sowie
die sämtlichen Stadtverordneten, mit Ausnahme
des Herrn Knögel, welcher mit Entschuldigung fehlt.
Zunächst wird das Protokoll der vorigen Sitzung
verlesen, genehmigt und vorschriftsmäßig unter-
schrieben.
Sodann wird die Tagesordnung wie folgt, erledigt:
„Vorbereitung und Beschlußfassung bezüglich
der Wahl, Gehaltsfestsetzung p. p. des neu zu
wählenden Bürgermeisters.“
Der Herr Vorsitzende ersucht Vorschläge zu machen.
Herr Hisgen beantragt vorerst Completierung der
Stadtverordnetenversammlung durch Vornahme ei-
ner Wahl in der zweiten Klasse, an Stelle des in
den Magistrat gewählten Herrn H. Hübinger.
Die Wahl des Bürgermeisters sei zu wichtig und
müßte sämtlichen Klassen Gelegenheit geboten
werden, sich vollzählig hieran beteiligen zu kön-
nen. Auch hält Herr Hisgen für notwendig
die Bürgermeisterstelle auszuschreiben, wie auch
die Stelle des Stadtrechners ausgeschrieben wor-
den sei.
Hierauf erhält das Wort zur Geschäftsordnung
der Herr Seminarlehrer Briel.
Derselbe gedenkt in ehrenden Worten der lange
tratsschöffen Hübinger, Brühl und Müller, sowie
die sämtlichen Stadtverordneten, mit Ausnahme
des Herrn Knögel, welcher mit Entschuldigung fehlt.
Zunächst wird das Protokoll der vorigen Sitzung
verlesen, genehmigt und vorschriftsmäßig unter-
schrieben.
Sodann wird die Tagesordnung wie folgt, erledigt:
„Vorbereitung und Beschlußfassung bezüglich
der Wahl, Gehaltsfestsetzung p. p. des neu zu
wählenden Bürgermeisters.“
Der Herr Vorsitzende ersucht Vorschläge zu machen.
Herr Hisgen beantragt vorerst Completierung der
Stadtverordnetenversammlung durch Vornahme ei-
ner Wahl in der zweiten Klasse, an Stelle des in
den Magistrat gewählten Herrn H. Hübinger.
Die Wahl des Bürgermeisters sei zu wichtig und
müßte sämtlichen Klassen Gelegenheit geboten
werden, sich vollzählig hieran beteiligen zu kön-
nen. Auch hält Herr Hisgen für notwendig
die Bürgermeisterstelle auszuschreiben, wie auch
die Stelle des Stadtrechners ausgeschrieben wor-
den sei.
Hierauf erhält das Wort zur Geschäftsordnung
der Herr Seminarlehrer Briel.
Derselbe gedenkt in ehrenden Worten der lange

