Bestand 
Protokolle der Stadtverordneten-Versammlung 1893-1904
Entstehung
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Herr Schöffe Rüttger führt aus, der neue Stadtrechner habe
sich Buroraumes Heizung hierfür zu stellen, die jährliche
Rechnung auf seine Kosten zu stellen, außer der
Verwaltung der Stadt- und Hospitalskassen die
Erhebung der direkten Staatssteuern zu besorgen und
dürfe keine Nebengeschäfte führen.
Für Erhebung der direkten Staatssteuern wurden
an anderen Plätzen 400, 500 Mark und mehr an
besser besoldete Rechner extra bezahlt und sei es
deshalb nicht angemessen, zudem auch noch 6000 M.
Kaution geleistet werden müssen, die Erreichung
des Maximalgehaltes so weit hinauszuschieben.
Er befürwortet deshalb, die Annahme des
Magistratsantrages.
Herr Dr. Marx ist gleichfalls der Ansicht, daß der Be
schluß vom 23 v. M. den Rechner zu ungünstig stellt,
und beantragt Annahme des Magistratsantrages
eventuell seines Antrages vom 23 v. M.
(Anfangsgehalt 1800 M., vom 2. Jahre ab alle Jahre
um 100 M. steigend bis zu 2400 M, von da ab alle
2 Jahre steigend um 100 M., bis zu 3000 M.)
Die Herren Briel und Leuthner beantragen den Be-
schluß vom 23 v. Mts. aufrecht zu erhalten.
Bei der nunmehr erfolgten Abstimmung wurde der
genannte Beschluß mit 7 gegen 5 Stimmen bestätigt.

II. Gehaltsfestsetzung des Accisekontrolleurs und
des Vollziehungsbeamten.
Es wird beschlossen, die beiden Stellen zu trennen.
Das Gehalt des Accisekontrolleurs, welcher auch
die Bedienung der städt. Fuhrwerkswaage zu besorgen
hat, wird auf Vorschlag des Herrn Weyand auf 600 M.